Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Dieses Motto ist der Ausgangspunkt aller Aktivitäten rund um die Aktion.
Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“. Als teilnehmende Gruppe setzt man sich konkret vor Ort im eigenen Sozialraum ein. Einen Raum, dessen Bedingungen und Probleme man kennt. Die Teilnehmenden werden dort für und mit anderen tätig, wo sie auch sonst im Alltag unterwegs sind. Seien es Begrünungsaktionen, Aktivitäten mit der lokalen Kita, dem Altenheim von nebenan oder anderen sozialen Einrichtungen, oder der Bau von Klettergerüsten: Jede Gruppe kann ihre 72-Stunden-Aktion ganz individuell planen und gestalten. Wichtig ist der gemeinsame Einsatz für andere oder mit anderen! Die Aktionen können unter anderem interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein. Die Aktion steht allen Menschen offen, die sich für eine solidarische, gerechte und bessere Welt einsetzen möchten. Welche Unterschiede es in den Projektvarianten gibt (Do-it oder Get-it), erklären wir im nächsten Abschnitt.

